Ein Tag, der unter die Haut ging – Die Klassen 3A und 3B auf Exkursion in Wien 

Am 11. Dezember 2025 verließen die Schüler*innen der Fachschule für Sozialberufe in Stockerau für einen Tag den gewohnten Schulalltag – und tauchten ein in eine Welt ein, die gleichzeitig staunen lässt, berührt und verändert. Die Klassen 3A und 3B machten sich gemeinsam auf den Weg nach Wien, um die Ausstellung „Körperwelten“ zu besuchen und anschließend ein Theaterstück zu erleben, das sie noch lange begleiten wird.

Schon beim Betreten der Körperwelten wurde klar: Das wird kein gewöhnlicher Ausflug. Die Ausstellung ist mehr als Anatomie – sie ist ein Blick auf das, was uns Menschen verbindet. Die Schüler*innen sahen das Herz, das uns jeden Tag stille Dienste leistet. Die Lunge, die uns mit jedem Atemzug Leben schenkt. Nervenbahnen, durch die unsere Gedanken rasen. Viele standen fasziniert da, andere nachdenklich – alle beeindruckt.

Besonders bewegend waren die Gespräche danach:

„Wie viel kann ein Körper eigentlich leisten?“

„Mir ist erst jetzt bewusst geworden, wie zerbrechlich wir sind – und wie stark.“

„Das hilft mir später in meinem Beruf, Menschen besser zu verstehen.“

Genau darum geht es in einer Ausbildung im Sozialbereich: zu erkennen, dass jeder Mensch einzigartig ist – mit seiner Geschichte, seinen Grenzen und seiner Stärke.

Nach einem intensiven Vormittag führte der Weg ins Theater. Dort erlebten die Schüler*innen, wie Kunst Emotionen weckt, wie Worte und Gesten Herzen berühren und wie wichtig es ist, hinzuschauen, wenn andere wegsehen. Theater macht sichtbar, was im Alltag oft unsichtbar bleibt – genau wie soziale Arbeit.

Diese Exkursion hat eindrucksvoll gezeigt, was unsere Schule ausmacht:

👉 Lernen mit Kopf, Herz und Hand

👉 Begegnungen, die prägen

👉 Erfahrungen, die wachsen lassen

👉 Gemeinschaft, die trägt

Wer an der Fachschule für Sozialberufe Stockerau lernt, entscheidet sich für eine Ausbildung, die Menschen stärkt – und einen selbst gleich mit. Unsere Schüler*innen gehen nicht nur mit Wissen nach Hause, sondern mit Haltung, Empathie und Mut.

Ein Tag wie dieser erinnert uns daran, warum der soziale Beruf mehr Berufung als Job ist.

Und vielleicht war der 11. Dezember für die eine oder den anderen der Moment, in dem klar wurde:

Ich möchte einmal einen Unterschied machen.